![]() |
Dr. Jürgen Brautmeier ist am 15.07.1954 geboren, hat in Düsseldorf und Cambridge Geschichte und Anglistik studiert und in Düsseldorf bei Prof. Peter Hüttenberger promoviert.
Er ist gebürtiger Westfale, mit einer Rheinländerin verheiratet und hat zwei Töchter. Jürgen Brautmeier leitete in der Landesanstalt für Medien NRW die Bereiche Recht, Technik, Aufsicht und Förderung und war seit September 1999 der Stellvertreter des Direktors, bevor er im Jahr 2010 zum Direktor der LfM gewählt wurde. Er war in 1990er Jahren im Auftrag des Europarats regelmäßig in verschiedenen Ländern Mittel- und Osteuropas als unabhängiger Berater bei der Rundfunkgesetzgebung tätig und hatte Lehraufträge an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (1991-1998), der Fachhochschule Düsseldorf (1993/94), der Lomonossow-Universität in Moskau (1995) und der Universität von St. Petersburg (1997). Seit Januar 2013 ist Dr. Jürgen Brautmeier Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) und damit Vorsitzender der Direktorenkonferenz (DLM) und der ZAK. Zeitgleich wurde er Ersatzmitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK). Brautmeier gehört zu den Gründern der Europäischen Plattform der Regulierungsbehörden (EPRA), deren amtierender Vorsitzender er gegenwärtig ist. Er ist seit 2005 Mitglied des Aufsichtsrats des Grimme-Instituts und seit 2006 Vizepräsident des Medienrats der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Seit Oktober 2010 ist er Gesellschafter der Filmstiftung NRW und der LfM Nova GmbH, außerdem wurde er im Oktober 2010 zum Mitglied der International Academy of Television Arts & Sciences gewählt. Als Historiker hat Jürgen Brautmeier nach seiner Promotion zur Forschungspolitik in Nordrhein-Westfalen vor allem Aufsätze zur Landesgeschichte, aber auch zum 2. Weltkrieg oder zur Amerikaauswanderung im 19. Jahrhundert veröffentlicht und gehört seit 2002 zu den Herausgebern der „Düsseldorfer Schriften zur Neueren Landesgeschichte und zur Geschichte Nordrhein-Westfalens“. |