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Dr. Hans Hege ist Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Beauftragter für
Plattformregulierung und Digitalen Zugang der ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht) der Landesmedienanstalten und Mitglied der
KEK (Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich). 1985 wurde er erster Direktor der Anstalt für Kabelkommunikation, deren Aufgabe die Zulassung und Entwicklung zunächst des Kabelfernsehens, dann auch des privaten Radios und Fernsehens über terrestrische Frequenzen war. 1985 gehörte Dr. Hege zu den Gründern der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten, die bei den nationalen Fragen des Fernsehens abgestimmte Positionen entwickelt. Nach der deutschen Einigung wurde 1992 die Medienanstalt Berlin-Brandenburg gegründet, als erste gemeinsame Einrichtung zweier Länder. Dr. Hege wurde ihr erster Direktor und verantwortlich für die Neuorganisation der Frequenzen und des privaten Rundfunks in dieser Region. In der Zusammenarbeit der Landesmedienanstalten übernahm Dr. Hege zunächst Verantwortung für den Jugendschutz, dann wurde er 1993 Vorsitzender der DLM. Damals ging es insbesondere um die Entwicklung des Medienkonzentrationsrechts. Seit 1995 widmet sich Dr. Hege der Entwicklung des digitalen Fernsehens, als Vorsitzender einer dafür neu gebildeten Arbeitsgruppe, 2000 bis 2008 als Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle Digitaler Zugang. In diesen Funktionen hat er die Rahmenbedingungen für die Einführung des digitalen Fernsehens mitgestaltet. Der Entwicklung der Kabelindustrie galt seine besondere Aufmerksamkeit. Aufbauend auf diesen Erfahrungen hat Dr. Hege das Konzept zum ersten Analog-Digital-Umstieg bei der terrestrischen Fernsehversorgung entwickelt und eine Vereinbarung mit den führenden öffentlich-rechtlichen und privaten Veranstaltern moderiert, die von 2002 bis 2003 umgesetzt wurde. Die Nutzung der dadurch eröffneten Möglichkeiten (digitale Dividende) und die Digitalisierung des Kabels bleiben vorrangige Zielsetzungen. |