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Dem Fernsehen kommt als einer der Hauptquellen für Informationen über Ereignisse in der Politik und über öffentliche Angelegenheiten ein hohes gesellschaftlich relevantes Einflusspotential zu. Um vorherrschender Meinungsmacht vorzubeugen, bedarf es ausreichender Vorkehrungen gegen Informationsmonopole. Gefahren für die Meinungsvielfalt können sich u. a. aus der vertikalen Integration von Nachrichtenagenturen und Fernsehsendern, der Monopolisierung von Senderechten an Nachrichtenereignissen und der Weiterverbreitung vorgefertigter Nachrichtenberichte durch eine Vielzahl von Medien (Syndikation) bzw. der koordinierten Verwertung von Nachrichtenbeiträgen innerhalb von Sendergruppierungen ergeben. Die Chance auf plurale Informationsvermittlung ist größer, wenn voneinander unabhängige Unternehmen in diesem Bereich tätig sind.
Stand: Juli 2008