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Medienkonzentration

Medienrelevante verwandte Märkte

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Nachrichtenmaterial

Verflechtungen von Fernsehveranstaltern und Anbietern von Nachrichteninhalten

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Nutzung von Nachrichten- und Informationssendungen

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Bedeutung

Dem Fernsehen kommt als einer der Hauptquellen für Informationen über Ereignisse in der Politik und über öffentliche Angelegenheiten ein hohes gesellschaftliches Einflusspotenzial zu. Aus der Analyse der Nutzungsanteile der Medien als Informationsquelle ergibt sich, dass das Fernsehen als häufigste Informationsquelle noch vor Hörfunk und Tageszeitungen genutzt wird.

Medien als Informationsquellen über aktuelles Geschehen 2008 (in Prozent)

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Dennoch zeichnet sich ein Medienwandel ab, das Internet hat sich als Informationsmedium durchgesetzt. Der Anteil der Menschen in Deutschland, die das Internet als unverzichtbare Quelle für ihre tägliche Information ansehen, ist 2009 auf 40,3 % gestiegen (Quelle: Allensbacher Computer- und Technik-Analyse Acta 2004 bis 2009).

Um vorherrschender Meinungsmacht vorzubeugen, bedarf es ausreichender Vorkehrungen gegen Informationsmonopole. Gefahren für die Meinungsvielfalt können sich u. a. aus der vertikalen Integration von Nachrichtenagenturen und Fernsehsendern, der Monopolisierung von Senderechten an Nachrichtenereignissen und der Weiterverbreitung vorgefertigter Nachrichtenberichte durch eine Vielzahl von Medien (Syndikation) bzw. der koordinierten Verwertung von Nachrichtenbeiträgen innerhalb von Sendergruppierungen ergeben. Die Chance auf plurale Informationsvermittlung ist größer, wenn voneinander unabhängige Unternehmen in diesem Bereich tätig sind.

Stand: Dezember 2010