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Unter Publikumszeitschriften werden periodisch erscheinende Publikationen verstanden, die sich an ein breites Publikum richten und dementsprechend ein weit gefächertes Themenspektrum umfassen. Dabei sprechen sie ihre Leser nicht im beruflichen, sondern ausschließlich in ihrem privaten Umfeld an und decken deren persönliche Informations- und Freizeitinteressen ab. Der Markt der Publikumspresse wird in Wissenschaft und Praxis jedoch uneinheitlich abgegrenzt. Eine Orientierung bieten die Listen der Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.V. (IVW) und der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (AG.MA). Die IVW registriert für die Medien- und Werbewirtschaft verkaufte Auflagen, unterteilt nach inhaltlichen Schwerpunkten (aktuelle Zeitschriften und Magazine, Programmzeitschriften, Frauenzeitschriften, Jugendzeitschriften, Wissensmagazine, Lifestylezeitschriften etc.). Die AG.MA analysiert das Mediennutzungsverhalten von verschiedenen Zielgruppen und führt Reichweitenanalysen verschiedener Mediengattungen durch.
Unter dem Aspekt des potentiellen Einflusses auf die öffentliche Meinungsbildung sind insbesondere die aktuellen Zeitschriften und Magazine von großer Bedeutung. Sie spielen für die öffentliche Diskussion, die Darstellung von Hintergründen des tagesaktuellen Geschehens und dessen Einordnung und Kommentierung eine wichtige Rolle. Das Segment der Programmzeitschriften wird wegen seiner besonderen Beziehung zum Fernsehen gesondert dargestellt.
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Stand: November 2011