Spiegel-Verlag

Kurzportrait

Der SPIEGEL-Verlag gibt mit dem SPIEGEL eines der führenden Nachrichtenmagazine heraus und betreibt mit dem zugehörigen Onlineangebot SPIEGEL ONLINE eine der meistbesuchten deutschen Nachrichtenseiten. Zudem werden unter der SPIEGEL-Marke weitere Aktivitäten im Print- und Fernsehbereich betrieben. Die Geschäftsfelder des SPIEGEL-Verlags unterteilen sich dementsprechend in Print, Online sowie Film- und Fernsehen. Dabei stellt Print mit einem Umsatzanteil von 67 % den mit Abstand größten Umsatzträger des Konzerns dar. Die Bereiche Online sowie Film- und Fernsehen erreichen Umsatzanteile von 16 % und 14 %.

Das Kerngeschäft bilden dabei der Vertrieb von Printprodukten und das damit verbundene Anzeigengeschäft. Die Besitzverhältnisse am SPIEGEL-Verlag weisen als Besonderheit eine hälftige Beteiligung der Belegschaft auf, wodurch den Beschäftigten des Unternehmens ein hoher Anteil an Mitverantwortung, Mitentscheidung und ein Anspruch auf die Hälfte des Gewinns zukommt. Weitere Eigentümer des SPIEGEL-Verlags sind neben der Beteiligungsgesellschaft für SPIEGEL-Mitarbeiter die Erbengemeinschaft Augstein, der Verlag Gruner+Jahr und die Rudolf Augstein GmbH. Während die Printprodukte des SPIEGEL-Verlags auch dem zu Bertelsmann gehörenden Verlag Gruner+Jahr zugerechnet werden, gilt dies nicht für die Fernsehbeteiligungen. Dem SPIEGEL-Verlag wird dagegen zudem das Programm dctp.tv aufgrund eines sich im Wesentlichen aus den Regelungen des DCTP-Gesellschaftsvertrags ergebenden „vergleichbaren Einflusses“ zugerechnet. Die SPIEGEL-Gruppe beschäftigte im Jahr 2016 1.274 Mitarbeiter (Voll- und Teilzeitbeschäftigte ohne Aushilfen, Jahresdurchschnitt). Nach eigenen Angaben arbeiten insgesamt rund 245 Journalisten in der Redaktion in Hamburg, sieben inländischen und 17 ausländischen Korrespondentenbüros. Die größte inländische Redaktionsvertretung des SPIEGEL ist in Berlin ansässig. Der Unternehmensumsatz betrug im Jahr 2016 269,5 Mio. Euro. Die Konzernerlöse werden insbesondere aus dem Vertrieb der Print-Objekte, den Anzeigen- und Werbeschaltungen bei den Print- und Online-Objekten, dem Verkauf bzw. der Lizenzierung von TV-Produktionen sowie den Abonnentenerlösen der Pay TV-Kanäle erzielt. Absatzmärkte sind überwiegend Deutschland, aber auch das deutschsprachige und europäische Ausland.

Umsatzzahlen SPIEGEL-Gruppe

Säulendiagramm der Umsätze der Spiegel Mediengruppe im Zeitraum von 2011 bis 2016

Umsatzzahlen der Spiegel Gruppe. Quelle: Spiegel-Verlag Konzernberichte.

Veranstalterbeteiligungen im bundesweiten Fernsehen

In Deutschland relevante Medienaktivitäten

grafische Darstellung der Medienaktivitäten des Spiegel Verlages aufgeteit in die Kategorien TV, Online, Radio, Print und Sonstiges

Medienaktivitäten des Spiegel Verlages. Quelle: KEK, Unternehmensangaben.