Meinungsbildung und Meinungsvielfalt in Zeiten der Konvergenz

Symposium der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)

„Junge Menschen schauen kaum noch klassisches Fernsehen. Jugendliche nutzen nur noch Smartphones und Tablets und  beziehen ihre Informationen aus dem  Internet. Die Zukunft gehört Plattformen wie YouTube, Facebook, Netflix & Co. …“

Aussagen wie diese lassen täglich den  Untergang des traditionellen Fernsehens vermuten. Aber stimmt das wirklich? 

Welche Rolle spielt das Fernsehen heute noch im Konzert medialer Darbietungsformen? Wie gestaltet sich moderne Mediennutzung? Welche Medien sind für unsere Meinungsbildung von Relevanz? Wie verarbeitet unser Gehirn eigentlich digitale Medien? Welche Möglichkeiten positiver Vielfaltsicherung gibt es in Zeiten der Konvergenz? Wie gestalten wir ein zukunftsfähiges Medienkonzentrationsrecht?

Diesen Fragen ging das Symposium der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) am 27. Oktober unter Beteiligung namhafter Wissenschaftler und eines interessierten Fachpublikums nach.

Dokumentation

Präsentationen und Vorträge

Bits for Brains: Wie digitale Medien auf das Gehirn wirken
Prof. Dr. Michael Madeja (Neurowissenschaftler, Goethe-Universität und Hertie-Stiftung Frankfurt)
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Neue Plattformen, neue Regeln? - Wie YouTube, Facebook, Netflix & Co. Nutzer binden
Bertram Gugel, gugelproductions
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Welche Medien sind für unsere Meinungsbildung von Relevanz?
Prof. Dr. Christoph Neuberger, Ludwig-Maximilians-Universität München
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Notwendigkeit und Gestalt eines zukunftsfähigen Medienkonzentrationsrechts
Prof. Dr. Mark D. Cole, Universität Luxemburg
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"Positive" vielfaltsichernde Maßnahmen in konvergenten Medienwelten
Prof. Dr. Birgit Stark, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
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Mitschnitte der Vorträge finden Sie folgend in der Mediengalerie.

Weitere Informationen

Pressemitteilung hier

Tagungsband

Dokumentation des KEK-Symposiums in der Schriftenreihe der Medienanstalten, Band 50 Infos und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

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